Tourenberichte Mai

Im Wonnemonat Mai stehen bei steigender Formkurve traditionell mit die schönsten Ereignisse im Kalender. Nachfolgend die ersten Berichte zum Marathon in Ochtendung, der RTF in Euskirchen und Tilff – Bastogne – Tilff.

1. Am 1.5.07 machten wir (Snooze, Jock und ich) uns zu früher, kalten Morgenstund auf zum Marathon (217 km, 2500 Hm) nach Ochtendung (RLP). Die Wettervorhersage versprach wechselhaftes aber trockenes Wetter, was nicht so ganz richtig war. Bei kalten 4 Grad ging es gegen 7:00 Uhr auf die Strecke. Obwohl ich es vor den Schimpansojüngern lieber verschweigen würde muss ich zugeben, dass es an einer Campakurbel Lagerprobleme gab. Wie aber nicht anders zu erwarten war auf die Notlaufeigenschaft verlass und das Lager hielt bis zum Schluss. Die Strecke selbst ist sehr schön, fahrenswert und mit einigen Anstiegen versehen, welche jedoch gut fahrbar sind. Bescheiden wurde es, als dann der Regen einsetzte und die Fahrt nach ca. 100 Km bei Kälte und Regen fortgesetzt werden musste. Das hat insbesondere mir etwas die Psyche verhagelt aber egal. Nach der “Nudelstation” ging es dann wieder und das Ganze endete dann mit einer flotten Fahrt entlang der Mosel. Dort trafen wird noch Axel alias “Wildspitze”. Insgesamt eine sehr schöne Strecke, die ohne Regen und Kälte sicherlich noch mehr Spaß macht. Am Ende gab es dann noch ein T-Shirt, das mich an ein Erinnerungsshirt eines kirchlichen Zeltlagers erinnert hat. Fazit Marathon Ochtendung: empfehlenswert

2. RTF Euskirchen am 4.5.08; Teilnehmer: Beppo, Jock, Snooze, Keats, teilweise SE und Marco. Bei super Wetter ging es auf die 150 km lange Strecke (Hm 1300 ?). Die Strecke war wirklich sehr schön und ging in Richtung Vulkaneifel. Insgesamt eine flotte fahrt, wobei Beppo der Fahrt seinen Stempel aufdrückte und an jeder Ecke angegriffen hat. Nur an einem Anstieg mussten wir uns einem Transalpinisten geschlagen geben, der eine nicht lange aber knackige Steigung auf der Scheibe hochfuhr, was sich jedoch dadurch relativiert, dass er offensichtlich die kurze Strecke mir seiner Transalppartnerin im “Schongang” fuhr. Berichtenswert ist dann nur noch eine kleine “Lutscherauseinandersetzung” mit einem “Zopfträger”, der jedoch eine Anfrage von Beppo nach einem fairen Faustkampf ablehnte. Nach einem kurzen Antritt am Berg war das Thema dann gegessen. Fazit: super Strecke, flotte Fahrt (Schnitt > 30 Km/h) mit viel Spaß und wie immer einem guten Team

3. Tilff-Bastogne-Tilff, 11.05.08; Teilnehmer: Snooze, Beppo, Keats. Nachdem der Wecker pünktlich um 03:45 klingelte trafen wir uns um ca. 05:30 und machten uns auf nach Belgien. Die Wettervorhersage war über jeden Zweifel erhaben, auch wenn es in den Ardennen beim Start um 06:30 Uhr noch etwas kühl war. Gemeinsam mit ca. 7.000 anderen nahmen wir die “lange Strecke” in Angriff (237 Km, ca. 3500 Hm). Für mich ein absolutes Highlight was Organisation, Versorgung und Stimmung angeht. Obwohl es schwierig war ein homogene Truppe zu finden, weil die meisten nicht in der Lage waren ordentlich in einer großen Gruppe zu fahren, fanden sich dennoch immer wieder Gruppen zusammen. Die Belgier sind völlig verrückt was Radsport angeht. An der ganzen Strecke Familien mit Klappstühlen, die Ihre mitfahrenden Familienmitglieder unterwegs versorgten. Was uns auffiel war die große Anzahl an “älteren” äußerst gut trainierten Teilnehmer. Außerdem habe ich kaum einen Fahrer mit durchschnittlichem oder schlechtem Material gesehen; eine wahre Materialschlacht. Neben Privatfahrzeugen befanden sich auch überall “Teanmfahrzeuge”, aus welchen Mannschaften versorgt wurden. Die Strecke selbst ist über jeden Zweifel erhaben und wunderschön, jedoch gespickt mit vieleicht nicht all zu langen (2-3 Km) aber dafür sehr steilen Anstiegen (teilweise > 20 %). Zum Schluss dann noch er “mythische” Anstieg La Redoute, an dem sehr viele Zuschauer standden und die Fahrer anfeuerten; ein echtes Erlebnis. Die Straßen in Belgien befinden sich teilweise in sehr schlechtem Zustand mit tiefen Schlaglöchern und fordern Mensch und Material viel ab. Es gibt wohl nur wenige Möglichkeiten zu erleben wie radsportverrückt die Belgier und Holländer sind, wie bei TBT. Am Ende standen dann ein Schnitt von 28 Km/h auf der Uhr und unvergessene Eindrücke. Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert

1 Kommentar


  1. Keats,
    danke für die treffenden Tourenberichte! Für meinen ersten Marathon liefs bei TBT bis auf die kurze “Durststrecke” (im wahrsten Sinne das Wortes) zw. K4 & 5 ganz ordentlich. Mir fehlen noch ein paar längere Ausfahrten aber bis AE sinds ja noch knapp 6 Wochen ;)

    EU hat auch tierisch Spaß gemacht, schade nur dass der Assos Boy immer vor der 2 vorm Komma kneift! :D

    Im Übrigen sind die ersten TBT Schnappschüsse Online:

    http://tinyurl.com/6rgy8e

    Nr 5544, 6940… Snooze’ Nr wird nachgeliefert.

    Ciao Beppo

    Zitat | Posted 13. Mai 2008, 20:40

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