Tourenberichte April

Ganz schön ruhig hier, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass (fast) alle brav am trainieren sind. Bin ja oft genug dabei. ;-)

Damit es nicht in Vergessenheit gerät, hab ich einige Tourenberichte zusammen gefasst. Die RTF-Saison hat ja leider ganz schön kalt und verregnet begonnen – sehr bedauerlich für die ausrichtenden Vereine – aber die beiden letzten Wochenenden haben schon wieder für einiges entschädigt.

Bei mir stand Mitte April ein ersten Treffen mit dem “MyVitargo-Team” an. Statt der voller Vorfreude erwarteten Runde auf der Opel-Teststrecken landeten wir auf einem Kurs im Münsterland, da Opel uns kurzfristig und recht wortkarg abgesagt hatte. Auch dort ging es immer nur rechts rum, allerdings mit wechselnden Winden und auf nicht abgesperrten Straßen. Das ist natürlich was anderes als unter Laborbedingungen im Kreis zu fahren, aber es lief trotzdem bis auf einen glimpflich ausgegangenen Sturz in der letzten Runde sehr viel versprechend. Am Ende standen knapp 220 KM mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 34km/h auf der Uhr. Und die Presse war auch dabei.

Etwas schneller wurde es eine Woche drauf am 26.04. beim Marathon in Herne – eine dieser berüchtigten Veranstaltungen, bei denen die erste Gruppe sehr flott unterwegs sein sollte. Also, mit Falk verabredet und mit Tim auf dem Beifahrersitz ab nach Herne. Und tatsächlich: Schon am Start eine RTF-untypische Nervosität. Jeder wollte seinen Startstempel, die Leute drängelten sich aneinander vorbei- bloß nicht die erste Gruppe verpassen. Hechel. Zügig, aber einigermaßen gesittet ging es raus aus Herne und in flottem Tempo mit gut 30 Mann bis zur ersten Kontrolle. Da wurde nicht lang gefackelt und so machte uich mich schon mal mit dem Gedanken vertraut, dass ich an den nächsten Kontrollen immer nur entweder pinkeln, Flasche auffüllen oder was essen könnte. Bis auf Orientierungsschwierigkeiten nach der vierten Kontrolle wurde es zunehmend ein Ausscheidungsfahrer. Jens Volkmann, amtierende Masters-Weltmeister im Zeitfahren, hatte sich (wohl wie jedes Jahr) zum Ziel gesetzt, die Gruppe kaputt zu fahren. Wie ein Moped fuhr er teilweise KM-lang vorne und einer nach dem anderen platzte hinten weg. Nach 204 KM waren mit einem knappen 37er Schnitt zu viert wieder im Ziel. Endlich mal wirklich ne RTF gewonnen… :-D

Tags drauf traf ich mich mit Marco und Christoph in Sankt Augustin. Gemütlich am frühen Morgen die Frankfurter runter und irgendwann ist man da. Unterwegs dann noch SE aufgegabelt, der leider aufs Rennen in Göttingen verzichten musste. So musste er halt mit uns Vorlieb nehmen, ist ja prinzipiell auch egal, wo man seine Grenzen aufgezeigt bekommt. (Sorry, der musste sein. ;-) ) Denn aus der geplanten gemütlich Runde wurde dank Übermotivation und Spieltrieb bei feinstem Frühlings-Wetter trotz einiger knackiger Anstiege und heftigem Gegenwind eine richtig flotte Tour (111KM, 1150HM, 3:32h) durchs Siebengebirge.

Den Rest (Ochtendung, Euskirchen) müsst Ihr schreiben, da war ich nicht dabei…

2 Kommentare


  1. was für grenzen? ich hatte noch restalkohol im blut, das muss als ausrede reichen. wenigstens fahr ich auch vorne im wind und bin nicht so ein fauler hinterradlutscher:-)

    Zitat | Posted 8. Mai 2008, 14:52

  2. War ja wieder klar, dass sich der gute alte Bravoboy vorne aufs Foto drängt :-)

    Coole Team-Trikots, vor allem die Farbe !

    Zitat | Posted 8. Mai 2008, 21:22

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