Schlaflos nach Mayen – es hat sich gelohnt !
Hallo,
da weite Teile der DSD-Kerntruppen in Urlaub weilen, sich für höhere Aufgaben (T-O) schonen oder schlicht keine Lust haben, wird das Aufgebot beim Marathon des RSC Mayen am 17.6.2007 eher klein ausfallen und zu verschiedenen Zeiten starten.
Meine Wenigkeit geht wieder mit Schlusslicht an den Start, um im Genießergang die, so wurde es mir zugetragen, wunderschöne Strecke kräfteschonend anzugehen. Wie man sicher schon ahnt, was den Start betrifft macht Schlusslicht seinem Namen alles andere als Ehre…wir werden also schon um 6 Uhr :-O loslegen.
RennM nebst Gatten sowie Maxe werden ca. um 6:45 Uhr auf die Strecke gehen und erst im Verlauf des Weges entscheiden, ob Sie den Marathon fahren oder eine kürzere Variante wählen.
Beide Truppenteile freuen sich natürlich über weitere freundliche Begleitung.
Das Wetter scheint mitzuspielen, womit einer tollen Tour nichts mehr im Wege stehen sollte.
Für meine Teil ist damit für die nächsten Wochen erstmal Sense mit dem superfrühen Aufstehen und den geballten Belastungen wie in den letzten Wochen. Danach heisst es Schonen für das Dolomitenabenteuer Ende Juli, um dann schön die Form für den Ötzi aufzubauen.
Bis bald
Jock
War ein schöner Marathon, mein allerallererster in meinem ganzen Leben. Maggie hat’s mir ordentlich gegeben, und dann habe ich eine 60km Feldstudie für LM betrieben.
↓ Zitat | Posted 17. Juni 2007, 22:52Mann kann die Campa Ventos hinten durchaus auch mit 5-6 Speichen weniger fahren.
Ich hoffe, es folgt noch ein ausführlicherer Bericht von Einem von Euch!
Es gab doch so viele Vorschusslorbeeren…
Zu den Ventos: Das hätte ich gerne gesehen! War das Absicht oder wie oder was?
↓ Zitat | Posted 18. Juni 2007, 8:13Einige Dinge, die ich seit Sonntag weiss sind:
1. Mein Wecker funktioniert auch um 04:00 AM
2. Mayen ist eine Reise wert
3. Was ein Raddonneur ist
Nach frühem Aufstehen und unproblematischer Anreise machten wir (Jock, Schlusslicht und ich) uns um 6:00 und ca. 8° auf den Weg durch die Eifel. Gerade am frühen Morgen boten sich wunderschöne Bilder, wie u.a. über dem Tal liegender Nebelfelder.
↓ Zitat | Posted 18. Juni 2007, 14:27Der gut harminierenden Gruppe fehlte es nie an Gesprächsstoff, wenn nicht gerade ein Anstieg anstand, bei dem die Luft zum Atmen statt zum Sprechen benötigt wurde (insgesamt 3000 HM). Was uns allen sehr positiv auffiel war, dass auf den teilweise kleinen Straßen fast kein Autoverkehr herrschte. Nach der 2. oder 3. Kontrolle stießen weitere Mitstreiter zu uns, darunter auch Wildspitze, mit dem sich hoch interessante Gespräche über das, was “Raddonneure” ausmacht und bewegt ergaben. Hierbei stand insbesonder Paris-B-Paris im Vordergrund. Mit fünf Leuten absolvierten wir einen Großteil der Strecke, wobei sich hin und wieder weitere Leute zu uns gesellten. Die Verpflegung war nicht abwechslungsreich aber gut (Kekse, Waffeln, Riegel und vor der hohen Acht gabs warme Nudeln). An den Anstiegen durfte dann auch mal “gedrückt” werden, wobei sich die Hatz in Grenzen hielt und oben angekommen gewartet wurde. Die letzten 20 Km wurden dann nochmals zum austoben genutzt und unter 30min absolviert. Hier durfte (mußte) der Drehzahlmesser auch mal in den roten Bereich wandern. Insgesamt eine tolle Tour bei schönem aber windigem Wetter in einer super Gruppe. Fazit: Jeder Zeit wieder
Danke an Keats, der einen schönen Bericht geliefert hat. Aber es heisst “Randonneure”, nicht dass Du noch Ärger mit denen bekommst
Mir hat die Tour riesen Spaß gemacht und dank der vielen netten Gespräche und neuen Kontakte verging die Zeit wie im Flug. Weitere Kommentare findet Ihr hier.
Keats, wird bald Zeit, dass Du Deinen bunten Fummel gegen ein ordentliches DSD-Trikot auswechselst. Als Zugmaschine (nicht nur) am Berg biste ab sofort gesetzt !
Pünktlich um 4:30 Uhr stand Schlusslicht bei mir vor der Tür….sein Wecker muss allerdings 10 Minuten vorgehen, denn verabredet waren wir für 4:40 Uhr. Um diese Zeit zählt jede Minute….Die Autobahn beglückte uns mit freier Fahrt, so dass wir nach einer guten Stunde bereits vor Ort waren. Da trafen wir sofort auf Wildspitze, Mike und Keats (aka Bentonit2006). Wildspitze und Mike verloren wir aus den Augen und dachten Sie wären schon auf der Strecke. Da hatten wir uns jedoch geirrt, denn die Jungs rollten uns kurz vor der 3. Kontrolle auf – zum Glück, denn weiter ging es nun in einer prima Gruppe auf die weiteren Kilometer.
Schlusslicht haben wir zwar ab und an ein wenig gekitzelt und zum Schwitzen gebracht, aber er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und fährt fast immer sein Ding. Trotzdem harmonierten wir mit allen Mitstreitern gut und am Ende längerer Anstiege wurde selbstverständlich gewartet. Nur am Ende wurde die Gruppe etwas auseinandergerupft. Insbesondere 2 Burschen hauten in der Führung nochmal ordentlich einen raus und liessen Keats und mich gar nicht mehr zum Zug kommen. Eigentlich nicht schlecht, aber die Jungs haben ein wenig unorthodox gewechselt (mal von links, mal von rechts, System Fehlanzeige) und nach Übernahme der Führung immer einen kleinen Zwischensprint hingelegt. Der Ziehharmonikaeffekt hat dann zu einer schönen Selektion geführt. Naja, damit wurde wenigstens der letzte Sprit in den Muskeln verbraten
Die Strecke war landschaftlich sehr schön, die Straßen gehörten über weite Strecken den Radfahrern und sowohl Anstiege als auch Abfahrten blieben moderat. Einige wenige Abschnitte überschnitten sich mit der Ochtendunger Tour und die letzten 3 km Anstieg hinauf “Zum Amerikaner” kannte man vom Bonner Marathon. Zu 90% war die Strecke für mich jedoch Neuland und ist absolut zu empfehlen. Es wurden zwar nicht die versprochenen 3.400, sondern “nur” rund 3.000 Höhenmeter, aber die haben gereicht, dass die Beine auch ohne roten Bereich wahrlich keinen Ruhetag hatten.
Wildspitze hat fleissig tolle Bilder gemacht, die zum großen Teil hier zu bewundern sind. Dort ist eine spitzen Aufnahme der weissen Venus Jock-Edition zu bewundern, man nennt Sie auch Schönwettergarantie. 970 km ohne jeden Tropfen Regen :-)
Maxe, mach mal Foto von Deinem neuen Leichtbauprojekt. Junge Junge, gut, dass Du das noch bis zum Ziel geschafft hast.
Das Marathonfieber ist ungebrochen, aber ich freue mich dennoch auf eine Pause und einige Wochenenden, an denen ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt wird. Das ist natürlich nicht mit Radabstinenz gleichzusetzen, aber die Zeit bis zur DSD-Dolomitentour soll etwas geruhsamer werden, um dann frisch gestärkt die Form für den Ötzi aufzubauen.
Schöne Grüße
↓ Zitat | Posted 18. Juni 2007, 16:42Jock