Seelscheid und Rodenkirchen

Zwei schöne Touren fuhren Jock, Beppo und ich letzten Donnerstag bzw. Sonntag. Hier allerdings aufgrund Zeitmangel nur zwei Kurzberichte von der Seelscheider Höhentour und der Rodenkirchener RTF.

Seelscheid an Fronleichnam ist wirklich eine tolle Strecke, ich war zum ersten Mal da. In Begleitung von “Renn M.” brachen wir nach dem ersten Platten am Rheinufer um irgendwas vor 7 in Köln auf und machten uns auf den Weg nach Neunkirchen. Es war bereits lecker warm, als wir nach überraschend netter Anfahrt über unbekannte Nebenstraßen und Wirtschaftswege am Start ankamen. Storcker aus dem Tour-Forum wartete bereits auf uns, Quarkwade schloss sich ebenfalls an. Man ist vom Start weg sofort auf landschaftlich schönen Straßen unterwegs, die Kontrollen sind gut ausgestattet und es gibt ein paar klasse Anstiege. Ansonsten gab’s starke Frauen ;-), einen Almabtrieb quer über die Straße, Kurven mit Notausgängen :D und Sonne satt. Die Strecke selbst hatte fast 150 KM, 1800 HM und war in knapp 5 Stunden Geschichte. Gar und zufrieden saßen wir nach der Rückfahrt und insgesamt 230 KM (+/- 10 KM je nach Anfahrt) am Nachmittag zu viert auf dem Stromkasten vorm dsd-Hauslieferanten von Nahrungsergänzungmitteln “Eis Engeln” und belohnten uns mit dem in Wahrheit allerbesten Eis Kölns.

Rodenkirchen (Sonntag 10.06.) ist dagegen ziemlich unspektakulär. Gute Organisation, altbekannte Strecken Richtung Voreifel, in den Morgenstunden recht verkehrsarm und überwiegend “easy going”. Nach vorsichtigem Abtasten und kleinem, unentschiedenen Kräftemessen am ersten Hubbel kamen wir mit einem Mitfahrer ins Gespräch, der bis zum Ende nicht nur mitfuhr sondern sich fleißig an der Führung beteiligte. [C. alias "Keats" ist inzwischen auch hier registriert.] Im Mittelteil folgte der schönste Abschnitt, exklusiv für die 150er Runde, zwei/drei längere, gut fahrbare Anstiege. Nach Rückkehr auf die 100er Runde wurde es wieder flach und irgendwie wollten alle früh nach Hause. Das Tempo wurde angezogen und war glücklicherweise auch für die meisten “Hampelmänner auf Rädern” (keine Beleidigung, sondern Tatsache) in der Eben zu schnell. Etwas ärgerlich war, dass an der letzten Kontrolle bereits alles von den Kurzstreckenheuschrecken weggefressen war. Der Rückweg nach Köln war wie der Weg raus am Morgen (Wesselinger Charme) nicht so toll, aber da gibt’s leider keine wirklich schönen Alternativen. Sonst war nix, durchschnittliche RTF, flotte Runde (146 KM, 1100 HM und 4:35 h Fahrzeit), nette Leute halt. Ach ja, Max haben wir zwischendurch auch noch kurz getroffen!

Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, gibt’s auch die Tracks zu beiden Touren…

1 Comment


  1. Kurz und bündig, gut berichtet.
    Wenn ich an Rodenkirchen denke, habe ich was das letzte Drittel betrifft einen tolldreisten Radler in Erinnerung, der , als er uns gewahrte auf 150er Trittfrequenz erhöhte und sich einfach bei uns reindrängeln wollte..tz tz tz…und wirklich jede Menge Einzelfahrer die am liebsten auf dem Mittelstreifen fuhren und kleine Grüppchen, die mit möglichst wenig Leuten möglichst viel Straße blockieren wollten. Allerdings gab es auch einen Trupp älterer Herren, die diszipliniert einige Kilometer unseren Windschatten genossen (und das Glück hatten auf dem Abschnitt keine Steigungen vorzufinden) und sich dafür artig bedankten. Einige nette Bekannte haben wir auch gesehen und wenn man um gut 14 Uhr zu Hause ist, der Tag noch vor einem liegt und trotzdem schon 180 km abgerissen hat - dann war das mit dem frühen Aufstehen gar nicht so verkehrt. Dazu noch die tatkräftige Unterstützung von Keats und Gereon…insbesondere von Keats, der es da manchmal zu gut mit uns meinte….puh, der Mann tritt schnell an.

    Genau wie in Rodenkirchen hat sich in Seelscheid das Nutzen der (bzw. meiner - uns Beppo trat in schwarz und mit Schutzblech an) weissen Venus als Schönwettergarant erwiesen. Die Tour war trotz anfänglicher Schwierigkeiten meinerseits - ein Diesel braucht seine Zeit um auf Touren zu kommen :-) - echt klasse. Hier wie auch in Lüttringhausen tat sich uns RennM hervor, die uns Herren das Fürchten lehrte. Die geht nitt kapütt !

    Der Adlermarathon in Lüttringhausen führte ebenfalls weitestgehend über schöne Nebenstrecken und mit Blitzdings, Radfahrender, RennM, Matz, TriaRobert, Beppo und mir war eine schlagkräftige Truppe am Start. Unterwegs trafen wir noch auf die Jungs der pre-tour mit denen wir dann bis ins Ziel fuhren. Ob des strammen Programms und der noch nicht perfekten Abstimmung bzw. des unterschiedlichen Niveaus der Truppe war das nicht immer gleichmäßig und mal lautstark, aber alles im grünen Bereich. Hinterher hatten sich alle lieb :-)

    Man kann jedenfalls schon sagen, dass uns ein wenig der Marathonvirus erwischt hat und das mir, der dieses Abenteuer nach seinem “ersten Mal” in 2005 nie nie wieder erneut versuchen wollte. Auch bei mir sind es schon 5 in diesem Jahr und es werden sicher noch ein paar dazu kommen…Mayen (so ich nicht allein an den Start muss), Bonn, Hennef, Ötzi…..

    Quote | Posted 13. June 2007, 0:11

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